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Supply Chain Management: Das sind die Trends 2019

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Trends im SCM

Bild: Pixabay/hectorgalarza

In den vergangenen Jahren gehörte die Umsetzung der digitalen Transformation zu den dringendsten Themen im Supply Chain Management. Und auch wenn laut des 8. Hermes-Barometers erst acht Prozent der Unternehmen ihren Transformationsprozess erfolgreich umgesetzt haben, stehen in diesem Jahr neue Themen im Fokus des Interesses. So nimmt beispielsweise die Nachfrage nach individualisierten Produkten zu und wird nur mit Hilfe von innovativen Technologien zu bewältigen sein. Wir zeigen Ihnen, welche Trends Sie im Supply Chain Jahr 2019 nicht verpassen sollten.

Transparenz in der Supply Chain

Auch wenn der Wunsch nach Transparenz in der Supply Chain nicht neu ist, die Notwendigkeit eines Echtzeit-Status der Lieferkette nimmt zu. Denn auch die Kunden wissen, dass durch den Einsatz moderner Technologien eine maximale Transparenz möglich ist und fordern diese auch zunehmend ein. „Die Transparenz in der Supply Chain wird künftig ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sein“, bestätigt Ralf Boelicke Abteilungsleiter Solution Design bei Hermes International, einem Geschäftsbereich von Hermes Germany. IoT-Anwendungen oder Big Data können die Transparenz entlang der gesamten Supply Chain erhöhen und ermöglichen die Übermittlung von Daten in Echtzeit. Dadurch können Unterbrechungen, Verzögerungen oder weitere Störfaktoren in der Lieferkette schnell identifiziert und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Mit Hilfe von Big Data können darüber hinaus die so gewonnen Daten für die weitere Optimierung der Supply Chain-Abläufe und Forecastings genutzt werden. Wobei wir bereits bei einem weiteren Trend wären: Dem Einsatz innovativer Technologien.

Innovative Technologien

Die Euphorie im Hinblick auf die Blockchain-Technologie scheint aktuell etwas abzuflauen. Auch wenn Berichte über Praxistests zunehmen, dürfte die Mehrheit der Unternehmen inzwischen erkannt haben, dass der Einsatz dieser überaus komplexen Technologie nicht für jede Supply Chain das geeignete Mittel zur Optimierung ist. Nichtsdestotrotz sind innovative Technologien auf dem Vormarsch: Ob RFID-Tags für die bessere Lagerverwaltung, intelligente Sensorik zur Überwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Frachtraum oder die automatisierte Errechnung von Frachtkapazitäten mit Hilfe von Big Data – der Einsatz von innovativen Technologien wird auch in diesem Jahr weiter zunehmen. „Unternehmen sollten genau prüfen, welche Technologien für die eigenen Prozesse zielführend sind. Diese lassen sich beispielsweise im Rahmen einer Ist- und Soll-Analyse gut identifizieren“, sagt Boelicke und verweist damit auf die Vorgehensweise, mit welcher Hermes Germany vor rund einem Jahr Big Data als nutzbringende Technologie für sich identifizierte.

Kundenzentrierung und Losgröße 1

Nur wer die Bedürfnisse seiner (potentiellen) Kunden kennt, kann diese auch bedienen und sich somit langfristig erfolgreich am Markt positionieren. Mit dem steigenden Konkurrenzdruck wächst daher auch der Druck, seine Kunden langfristig erfolgreich an sich zu binden. Die Fertigung individueller Produkte, sprich kleiner Lose verschärft diese Situation noch und hat große Auswirkungen auf alle vor- und nachgelagerten logistischen Prozesse. Darüber hinaus kaufen Konsumenten online und unabhängig von geltenden Ladenöffnungszeiten permanent ein und erwarten nicht selten die Zustellung der Ware innerhalb eines Tages. „Eine agile Lieferkette, die sich flexibel an neue Rahmenbedingungen anpasst wird vor diesem Hintergrund künftig noch stärker gefragt sein, um den wachsenden Kundenansprüchen gerecht zu werden“, ist Boelicke überzeugt.

„On Demand“-Services

Die Nutzung von On Demand Warehouses oder On Demand Logistik ermöglicht Unternehmen diese Flexibilität und Agilität im Bereich der Logistik. Die Verschlankung der eigenen Strukturen kann darüber hinaus für Unternehmen mit einer immensen Kostenersparnis einhergehen. Daher liegen „On Demand“-Services sowie die Inanspruchnahme weiterer Dienstleistungen durch externe Dienstleister im Trend. „Wir übernehmen für unsere Kunden zunehmend das gesamte Fulfillment, Warehousing etc.“ bestätigt Boelicke und führt aus „Unternehmen möchten sich wieder mehr auf ihr Kerngeschäft fokussieren und überlassen die weiteren Prozesse Logistikexperten, Software-As-A-Service-Anbietern, etc.“

Fazit

Im SCM-Jahr 2019 steht ganz klar die weitere Optimierung der Supply Chain im Fokus. Ziel wird es sein, die Bedürfnisse des Kunden – sei es nach mehr Transparenz, Losgröße 1 oder Same-Day-Delivery – zu befriedigen und damit bestenfalls langfristig an sich und das eigene Unternehmen zu binden. Moderne Technologien können die Prozesse dabei maßgeblich optimieren und zum langfristigen Unternehmenserfolg beitragen.

 

 

 

 

 

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