ERP

Hermes Supply Chain Blog

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ERP bedeutet „Enterprise-Resource-Planning“ und bezeichnet den unternehmerischen Prozess, Ressourcen bedarfsgerecht und möglichst effizient zu planen und zu steuern. Durch ERP sollen die betrieblichen Abläufe und der damit verbundene Wertschöpfungsprozess optimiert werden. Gerade für produzierende Unternehmen ist ein gelungenes ERP existentiell, um alle für die Produktion benötigten Materialien in ausreichendem Umfang und zur richtigen Zeit vorzuhalten.

Fälschlicher Weise wird ERP häufig synonym für ERP-Systeme verwendet. Doch während es sich bei dem einen um den betrieblichen Prozess an sich handelt, beinhaltet das andere die technische Umsetzung mittels IT-Lösungen. In der heutigen Geschäftswelt lässt sich ERP ohne technische Hilfsmittel kaum mehr realisieren.  Ein ERP-System übernimmt die Ressourcenplanung und -steuerung aller Geschäftsprozesse und Betriebsbereiche eines Unternehmens, wie etwa Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Logistik etc. Dabei sind alle Funktionen über eine gemeinsame Plattform miteinander verbunden.

Immer mehr Anbieter setzen auch auf ERP-Clouds. Dabei kann auch von extern auf das ERP-System zugegriffen werden, ohne die nötigen Programme lokal zu betreiben. Dies ermöglicht einen weltweiten Zugriff und erlaubt darüber hinaus die Einbindung von Kunden oder Lieferanten. Diese können mittels ERP-Cloud direkt in die Prozesse mit einbezogen werden, um z.B. Lieferungen zu terminieren oder Mengen anzupassen. Vorteile der Nutzung von ERP-Clouds sind die zügige und dadurch kostengünstigere Implementierung sowie die flexible Anwendung der Technologie.

 

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