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Studien + Umfragen

Studien aus der Logistik und dem SCM

Nahezu wöchentlich werden Studien und Umfragen aus den Bereichen Logistik, Supply Chain Management und dem internationalen Warenverkehr veröffentlicht. Die relevanten Publikationen zu filtern und im Blick zu behalten, ist für Logistikverantwortliche im ereignisreichen Tagesgeschäft jedoch schier unmöglich.

Logistikstudien für Sie aufbereitet

Ob Studien zur Digitalisierung der Logistik, Erhebungen zum effizienten Bestandsmanagement, Untersuchungen zur IT-Sicherheit in der Lieferkette oder die Ergebnisse des aktuellen Hermes-Barometers – in unserer Kategorie „Studien und Umfragen“ bereiten wir die Informationen relevanter Veröffentlichungen nutzbringend für Sie auf.

Unsere Whitepaper, Aufzeichnungen unserer Webinare sowie ältere Ausgaben des Hermes-Barometers finden Sie darüber hinaus auf unserer Publikationsseite. Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

  • Neue gesetzliche Vorschriften, geopolitische Spannungen, Digitalisierung – Unternehmen mit weltumspannenden Lieferketten sind einem multifaktoriellen Geschehen ausgesetzt. Um Störungen oder Ausfälle entlang der Wertschöpfungskette zu vermeiden, müssen sie proaktiv Strategien entwickeln, die eine schnelle Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Rahmenbedingungen ermöglichen. Wie konkrete Ansätze zur Resilienzstärkung aussehen könnten, untersucht die Studie „Supply-Chain-Plans 2024“ von Software Advice, für die 1100 Logistikfachleute zu den Herausforderungen und Trends im SCM befragt wurden. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse für Sie zusammengefasst.

  • Im Zuge des technologischen Wandels und globaler Herausforderungen müssen viele Unternehmen Produktionsabläufe überdenken und ihre Lieferketten neu ausrichten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Digitalisierung, Automatisierung, Cybersecurity – laut der Studie „Smart Manufacturing Survey“ des IT-Unternehmens Avanade stehen für diesen Transformationsprozess viele Themen auf die Agenda der befragten Unternehmen. Wir haben die spannendsten Ergebnisse für Sie zusammengefasst.

  • Fehlende personelle Ressourcen für die intensivere Zusammenarbeit mit Handelspartnern stellen für mehr als jedes zweite Unternehmen (53 Prozent) ein Hemmnis auf dem Weg zur transparenten Lieferkette dar. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des 19. Hermes-Barometers, einer Befragung unter 150 Logistikentscheider*innen zum Thema „Transparenz in der Supply Chain“. Der beständige Datenaustausch bildet die Grundlage für fundierte Entscheidungen, Nachhaltigkeitskontrolle und Risk Management. Doch vor allem größere Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden sehen sich noch nicht ausreichend mit Lieferanten und anderen Stakeholdern vernetzt.

  • Globale Lieferketten müssen sich immer schneller auf interne und externe Veränderungen einstellen – diese Anpassungsfähigkeit macht oft den Unterschied im Wettbewerb und basiert auf einer flexiblen und transparenten Dateninfrastruktur. Für etwa zwei Drittel der deutschen Unternehmen (64 Prozent) zählt daher eine verbesserte Reaktionsfähigkeit auf unerwartete Ereignisse zu den wesentlichen Vorteilen einer transparenten Lieferkette. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des 19. Hermes-Barometers, einer Befragung unter 150 Logistikentscheider*innen zum Thema „Transparenz in der Supply Chain“.

  • Acht von zehn Unternehmen sind der Ansicht, dass digitale Technologien entscheidend dazu beitragen, die Transparenz der Lieferkette zu erhöhen und Prozesse zu optimieren. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des 19. Hermes-Barometers, einer Befragung unter 150 Logistikentscheider*innen zum Thema „Transparenz in der Supply Chain“. Um gesetzliche Vorgaben einhalten, Risiken identifizieren und Kundenerwartungen erfüllen zu können, legen Verantwortliche zunehmend Wert auf eine gemeinsame Datennutzung entlang der Wertschöpfungskette. Doch die Umfrage zeigt auch: Nur jedes fünfte Unternehmen verfügt bereits über eine digitale Echtzeit-Supply Chain. Bei der Implentierung entsprechender Tools und Plattformen besteht noch Optimierungspotenzial.

  • Nachhaltigkeit ist aktuell das wichtigste Thema für Lieferkettenverantwortliche. Dies ist das Ergebnis des 18. Hermes-Barometers „Trends im Supply Chain Management“, einer Umfrage unter 150 Logistikentscheidern deutscher Unternehmen. Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) messen Nachhaltigkeitsthemen wie der Einhaltung des Lieferkettengesetzes und der Senkung der Emissionen in der Lieferkette demnach eine hohe Bedeutung zu, bei größeren Unternehmen mit 250 bis 1000 Mitarbeitenden sind es sogar 87 Prozent.

  • Die Vorteile des kollaborativen Arbeitens sind vielfältig und reichen von Kostenersparnis, erhöhter Flexibilität und Nachhaltigkeit bis hin zur Vermeidung von Lieferengpässen und der Minimierung von Risiken. Demententsprechend misst die überwiegende Mehrheit (71 Prozent) der Befragten des 18. Hermes-Barometers zum Thema „Trends im Supply Chain Management“ Kollaboration eine hohe Bedeutung zu und hat das Potenzial unternehmenübergreifender Vernetzung erkannt.

  • 74 Prozent der Unternehmen in Deutschland sehen die Digitalisierung als entscheidenden Trend im Supply Chain Management. Dies ist ein Ergebnis des 18. Hermes-Barometers, einer Befragung unter 150 Logistikentscheider*innen zum Thema „Trends im Supply Chain Management“. Der Einsatz von digitalen Technologien zur Steigerung der Lieferkettenresilienz sowie zur Bewältigung künftiger Krisen wird dabei von mehr als drei Viertel der Befragten (78 Prozent) als sehr bedeutsam bewertet.

  • Immer mehr Unternehmen entwickeln Strategien, um proaktiv Störungen oder Ausfälle entlang der Wertschöpfungskette zu vermeiden. Das „Herchenbach Supply Chain Institut“ hat in seiner Studie „Lieferketten: Unter Druck sicher – Kostenoptimiertes Supply Chain Management zur Resilienzsteigerung“ 320 Logistik-Entscheider aus verschiedenen Ländern zur Risikobewertung und Sicherheit ihrer Lieferkette befragt – mit interessanten Ergebnissen auch zur Wirksamkeit der eingesetzten Präventivmaßnahmen.

  • Unternehmen weltweit sind auch im Frühjahr 2023 von Störungen in ihren Lieferketten betroffen und müssen sich gegen eine Vielzahl an Risiken absichern. Das internationale Beratungsunternehmen Deloitte hat 121 Lieferketten-Verantwortliche zu den aktuellen Herausforderungen und Risiken in ihrem Supply Chain Management befragt – mit spannenden Ergebnissen auch zum Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengefasst.