Chancen des globalen E-Commerce nutzen

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Chancen des Global E-Commerce nutzen Bild: Pixabay/hpgruesen

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Im Online-Handel existieren keine Grenzen. Über Marktplätze wie Alibaba und Co können Unternehmen weltweit ihre Produkte vertreiben und in der Summe sind sie dabei recht erfolgreich: Das Statistik-Portal Statista prognostiziert für das Jahr 2022 einen globalen E-Commerce-Umsatz von 2,1 Billionen Euro. Warum sollten deutsche Händler die Chancen des globalen E-Commerce nutzen? Und warum sind Marktplätze eine gute Alternative zum eigenen Shop?

Nicht nur für große, international agierende Unternehmen ist das Potential ausländischer Märkte groß. Auch für kleinere Unternehmen kann der Einstieg in den globalen E-Commerce z.B. über einen der zahlreichen Marktplätze interessant sein.

Europa, USA, Asien – Die Nachfrage nach deutschen Waren steigt

Die Nachfrage nach europäischen und deutschen Produkten steigt: Dabei sind nicht nur Fashion und Sportartikel gefragt, auch Kosmetikprodukte, Babyartikel oder Schreibwaren werden immer häufiger in das Ausland verkauft. In Europa herrscht eine rege Binnennachfrage: Aktuellen Prognosen zu Folge wird sich der B2C-E-Commerce-Umsatz in Europa auf knapp 535 Milliarden US-Dollar belaufen. Die Hälfte der ca. 210 Millionen US-amerikanischen E-Käufer beziehen ebenfalls Waren aus dem internationalen Ausland. Und beim chinesischen Singles Day 2017 mit einem Rekordumsatz bei Alibaba von 25,3 Milliarden US-Dollar kauften weit mehr als ein Drittel der chinesischen Konsumenten (37 Prozent) internationale Markenprodukte. Besonders beliebt waren Produkte von Unternehmen aus Japan, den USA, Australien und Deutschland.

Das Potential für europäische Unternehmen im Cross-border E-Commerce ist groß und die Prognosen sagen für die kommenden Jahre Wachstum in allen Bereichen voraus.

Marktplätze erleichtern den Einstieg

Einen eigenen Webshop muss heute kein Unternehmen mehr betreiben. Gerade für den Einstieg oder eine definierte Testphase ist die Präsenz auf einem der zahlreichen Marktplätze ratsam. Ob Tmall und Alibaba in China, Ebay und Amazon in den USA, Tesco in Großbritannien oder Cdiscount in Frankreich, die Zahl der verschiedenen Marktplätz ist enorm und die Vorteile der Nutzung ebensolcher liegen auf der Hand:

  • Händler profitieren von Bekanntheit und Reichweite der Plattform
  • Erhöhung der Markenbekanntheit
  • Marktplatzauftritt als Testlauf für Produkte/einen eigenen Webshop/um Erfahrungen zu sammeln, etc.
  • Einfacher zu realisieren als ein eigener Webshop
  • Plattform-Vorgaben geben Orientierung im Hinblick auf kulturelle Unterschiede (Gestaltung, Bezahlung, Versandmodalitäten, etc.)
  • Marktplatzpräsenz als Abverkauf für Ladenhüter, Rückläufer, etc.
  • Nischenprodukte werden einer breiten Masse zugänglich gemacht

Es gehen jedoch auch einige Restriktionen mit einer Marktplatzintegration einher. So sind Händler z.B. an das Design, den Service, etc. des jeweiligen Marktplatzes gebunden. Durch die Vielzahl der Händler herrscht unter Umständen ein erhöhter Konkurrenz- und Wettbewerbsdruck und auch das Markenerlebnis kann nicht in dem Maße transportiert werden, wie es in einem eigenen Shop der Fall wäre. Die Einschränkungen sind jedoch marginal, im Vergleich zu den Möglichkeiten, die sich für Onlinehändler ergeben. In Ländern wie China, wo die Eröffnung eines eigenen Onlineshops durch strenge Regeln und Auflagen sehr schwierig ist, ist eine Marktplatzintegration darüber hinaus schlicht die besser realisierbare Lösung.

Engagement sukzessive ausbauen

Die Marktplatzintegration allein, ist kein Garant für gute Umsätze. Auch wenn Unternehmen von der Reichweite und der Bekanntheit des jeweiligen Marktplatzes profitieren, sollten überhöhte Erwartungen vermieden werden. Und auch blinder Aktionismus ist hier fehl am Platz. Statt dessen sollte eine klare definierte Strategie verfolgt werden. Neukunden sollten durch ein rundum gelungenes Einkaufserlebnis überzeugt und gewonnen werden. Mit einer guten Produktqualität, einem unkomplizierten und selbsterklärenden Shopping-Prozedere, einer angemessenen Lieferdauer und einem professioneller Kundenservice in der jeweiligen Landessprache können Unternehmen Konsumenten für sich gewinnen und sich so die notwenige Reputation aufbauen.

Gerade kleinere Unternehmen können so in ihre Rolle als „Global Player“ wachsen. Die fundierte Vorbereitung wird sich rentieren und wenn die Umsätze steigen, können neue Produkte in das Portfolio aufgenommen werden und die Präsenz natürlich wachsen.

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