Veraltete Lieferkettenstrategien: Unternehmen müssen sich erneuern

Roland Berger Lieferkettenerneuerung Bild: Pixabay / Free-Photos

Nach einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Roland Berger treibt die ineffiziente Lieferkettenorganisation vieler Unternehmen die Kosten in die Höhe und minimiert die Erträge. Eine Modernisierung und Erneuerung der Prozesse sei daher „unumgänglich“, so die Macher der Studie.

Für die Studie befragte Roland Berger weltweit über 200 Unternehmen zum Thema Supply Chain Planning 4.0. Mit interessanten Ergebnissen: Zwei Drittel der befragten Unternehmen halten ihre Lieferkettenstrategie für effektiv und drei Viertel sind der Meinung, dass sie aktuell den Anforderungen entspricht. Für die Zukunft sieht sich jedoch nur die Hälfte der Unternehmen gut gerüstet. 56 Prozent der Befragten gaben zudem an, bei der Bedarfsplanung schon heute Probleme zu haben.

„Veraltete Planungsmethoden verursachen operative Ineffizienz – zum Beispiel weil ungenaue Bedarfsprognosen oft kurzfristige Anpassungen erfordern“, bemängelt Carsten Bock, Partner bei Roland Berger. „Das belastet die Produktivität, selbst wenn es nicht unmittelbar zu Produktionsausfällen führt.“

Drei-Punkte-Plan verbessert Effizienz

Die Experten von Roland Berger empfehlen daher einen Drei-Punkte-Plan, um die Supply Chain Planung zu verbessern und die Prozesse zu optimieren:

  1. Analyse des Status Quo: Ineffizienzen und Schwächen identifizieren.
  2. Soll-Zustand formulieren: Organisation für zukünftige Lieferkettenprozesse erarbeiten und die benötigten Systeme entwickeln.
  3. Umsetzung der nötigen Schritte.

56 Prozent der Befragten gab jedoch an, dass ihr derzeitiges IT-System gar nicht geeignet ist, um Supply Chain-Prozesse effektiv zu unterstützen. Für viele Unternehmen gilt es daher, noch einen Schritt früher anzusetzen und erst einmal die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, um eine modernisierte Supply Chain Planung umsetzen zu können.  Ein Prozess, der je nach Reifegrad der eigenen Lieferkette Jahre in Anspruch nehmen kann.

Supply Chain Planung zahlt sich aus

Die Studie kommt jedoch zu dem Schluss, dass sich Aufwand und Investitionen letztlich rechnen und eine signifikante Verbesserung der Lieferketten-Performance möglich ist.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass sich die Investitionen bei einer internen Rendite von 15 bis 25 Prozent innerhalb von zwei bis vier Jahren amortisieren“, so Sven Siepen, Partner von Roland Berger.

Eine fachkundige Planung der Supply Chain kann laut Studie somit signifikante Effizienzsteigerungen der Lieferkette möglich machen.

Dienstleister wie Hermes Germany stehen Unternehmen hier beratend zur Seite und setzen Supply Chain Lösungen individuell und passgenau um.

Die Roland Berger-Studie „Supply Chain Planning 4.0“ können Sie hier kostenfrei herunterladen.

 

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