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Hilfslieferungen IV

Trotz Corona: Transport von Hilfsgütern in Rekordzeit

von Redaktion

Es gibt wohl kein Unternehmen, das aktuell nicht von der Corona-Pandemie betroffen ist. Häufig sind schnelle und dennoch fundierte Lösungen für sich ändernde Rahmenbedingungen gefragt. Hermes International, ein Geschäftsbereich von Hermes Germany, stand kürzlich vor der Herausforderung, innerhalb weniger Stunden einen Hilfstransport zu realisieren – aus dem hessischen Kefenrod nach Italien und Katar.

Als die hessische HTS tentiQ GmbH mit der Bitte um kurzfristige Unterstützung auf Hermes International (HINT) zukam, war für die Logistikexperten klar: „Hier müssen wir unterstützen“, denn es handelte sich um den Transport von Corona-Hilfslieferungen nach Italien und Katar. Konkret ging es um die Beförderung von Militärzelten und weiterem Equipment zum Frankfurter Flughafen sowie die Beladung einer Militärboeing der katarischen Luftwaffe für den Weitertransport per Luftfracht.

Kurzfristiger LKW-Transport

Für den Hamburger Dienstleister sind derlei Projekte Alltag und grundsätzlich keine Schwierigkeit.  „Die Anfrage durch HTS tentiQ erreichte uns jedoch erst am Dienstagabend und der Weitertransport war bereits für den Mittwoch angesetzt“, erklärt Artur Rissling, Sales Manager Airfreight Germany bei HINT. Es blieben daher keine 24 Stunden, um acht LKW zur Abholung zu organisieren.

„Schon in normalen Zeiten ist eine solche Zeitvorgabe keine einfache Aufgabe. Aber in der aktuellen Lage, in der viele Spediteure unterbesetzt sind oder gar nicht mehr fahren, war das eine Herausforderung“, sagt Rissling. Daher waren schnelles Handeln und eine kurzfristige Organisation gefragt, um den Anforderungen des Kunden gerecht zu werden. Dank des großen Netzwerkes und der eingespielten Abläufe im Team konnte HINT die Hilfslieferungen pünktlich zum Frankfurter Flughafen transportieren, wo diese für die Verladung vorbereitet werden mussten.

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Routinierte Vorbereitung des Lufttransports

Für den Transport per Luftfracht müssen alle Sendungen überprüft und gesichert werden. Beim sogenannten „Securen“ wird zum Beispiel durch Röntgenstrahlung (X-Ray) geprüft, ob Sprengstoff in der Ladung enthalten ist.  „Da die Hilfslieferungen auch sehr große Packstücke beinhalteten, mussten wir diese von speziell ausgebildeten Sprengstoffspürhunden prüfen lassen“, sagt Wiebke Dreesbach, Teamleader Airfreight Export am Standort Frankfurt. Parallel dazu galt es, die Luftfrachtbriefe (

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