Industrie 4.0-Studie: Big Data und KI liegen im Trend

EY-Studie Logistik 4.0

Bild: Pixabay/jplenio

Für acht von zehn Unternehmen sind Industrie 4.0-Anwendungen von strategischer Bedeutung: Sie wollen in diesem Jahr ihre Anstrengungen zur Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle vorantreiben und in neue Technologien investieren. Dies sind einige der Ergebnisse einer jüngst von EY in Kooperation mit dem Branchenverband Bitkom veröffentlichten Umfrage.

Für die jährlich erscheinende Studie wurden 550 Mitarbeiter der Führungsebene aus deutschen und schweizer Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern befragt. Innovationstreiber sind demnach vor allem die größeren Unternehmen. Dies ist nicht verwunderlich, stehen hier in der Regel mehr Mittel für Tests und die Implementierung von Technologien zur Verfügung. Kleinere Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern sind in der Potentialbewertung und der Umsetzung etwas zurückhaltender. Trotzdem sind bereits bei 47 Prozent der befragten Unternehmen 4.0-Anwendungen im Einsatz. Bei 17 weiteren Prozent ist der Einsatz geplant und ein Viertel der Befragten diskutiert aktuell Anwendungsszenarien für die eigene Praxis.

Trends: Big Data, Künstliche Intelligenz und Augmented Reality

Innerhalb des letzten Jahres, so geht es aus der Studie hervor, hat vor allem Big Data an Bedeutung für die Unternehmen gewonnen. Bescheinigten im Jahr 2017 noch 66 Prozent der Befragten Big Data eine Relevanz für das eigene Geschäftsmodell, waren es 2018 bereits 77 Prozent.

Darüber hinaus bewerteten fast zwei Drittel der Unternehmen (jeweils 57 Prozent) Künstliche Intelligenz oder Augmented Reality als wichtig oder sehr wichtig für ihr Geschäftsmodell. Ein Drittel der Befragten stimmten dieser Aussage auch im Hinblick auf die Blockchain-Technologie zu.

Potential für Logistik 4.0

Die Anzahl der Führungskräfte, die der Logistik 4.0 ein großes Potential zuschreiben, stieg im vergangenen Jahr erneut an. 2017 bescheinigten 23 Prozent der beteiligten Führungskräfte dem Einsatz von mobilen und intelligenten Endgeräten in der Logistik ein großes Potential. Im vergangenen Jahr waren es 27 Prozent – ein Plus von 4 Prozent. 38 weitere Prozent bescheinigten dem Einsatz in der Logistik mittleres Potential. In der Summe gehen die befragten Führungskräfte demnach von einem Mehrwert intelligenter Technologien für die logistischen Prozesse aus.

 

Hermes International, ein Geschäftsbereich von Hermes Germany, hat im vergangenen Frühjahr Big Data als den eigenen Weg zur Logistik 4.0 identifiziert. Hier lesen Sie, einen Bericht zu den ersten Praxistests von Big Data in der Logistik.

Die gesamte EY-Studie „Industrie 4.0: Status Quo und Perspektiven“ können Sie hier kostenfrei einsehen.

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