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Live-Bericht von der Transport Logistic in München

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Vom 9. bis zum 12. Mai findet in diesem Jahr die „Transport Logistic“-Messe statt. Die Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management lockt auch in diesem Jahr wieder über 2000 Aussteller aus rund 60 Ländern nach München. Ralf Boelicke, Abteilungsleiter Supply Chain Solutions bei Hermes Germany, gibt an dieser Stelle einen ersten Eindruck direkt vom Branchentreff in der bayerischen Hauptstadt.

1. Herr Boelicke, Sie haben bereits einen ersten Rundgang machen können. Wie ist Ihr erster Eindruck?

Die Transport Logistic ist immer ein tolles Erlebnis. Die wichtigsten Entscheider aus der Logistikbranche kommen hier zusammen: National und international und tatsächlich über die komplette Supply Chain hinweg. Die Zahl der Aussteller ist in diesem Jahr erneut gestiegen. Weiterhin sind die Themen Digitalisierung, Logistik 4.0 und Nachhaltigkeit in der Supply Chain dominierend. Wobei das Thema Digitalisierung zumindest die Messewände noch nicht erreicht hat.

2. Was erwarten Sie von den vier Messetagen bzw. was möchten Sie hier mitnehmen?

Natürlich geht es in erster Linie um die Wahrnehmung von Terminen mit unseren Geschäftspartnern. Darüber hinaus interessiert uns von Hermes Germany jedoch die Frage, welche ganzheitlichen Supply Chain Lösungen derzeit auf dem Markt sind. Auch möchten wir das spannende Konferenzprogramm der Messe zur Weiterbildung nutzen.

3. Was präsentiert Hermes Germany in dem Bereich SCS auf der Transport Logistic?

Grundsätzlich steht bei uns der globale E-Commerce mit all seinen Facetten im Vordergrund. Wir verfügen über umfassende E-Commerce Kenntnisse (In- und Outbound), profitieren von starken globalen Partnern und bieten eine ausgereifte IT-Landschaft sowie das größte PaketShop-Netz in Europa.

Aber auch unsere Beratungsdienstleistung Hermes SCAN, mit der wir die Lieferketten unserer Kunden noch schneller, transparenter und effizienter gestalten, steht im Fokus unserer Messe-Präsentation. Denn selbst, wenn viele Unternehmen beim Thema Supply Chain Management schon gut aufgestellt sind, gibt es immer noch Potential, bestehende Prozesse zu verbessern. Manche Kunden haben z.B. das Thema Zoll bei einer ganzheitlichen Optimierung ausgeklammert. Hier können wir mit Schulungen, Tarifierung oder Anwendung des Umwandlungsverfahrens die Optimierung und Kostenreduktion unterstützen.

4. Die Digitalisierung der Logistik ist auch auf der Transport Logistic das Thema Nummer eins. Welche Fragen diesbezüglich beschäftigt die Logistik-Branche besonders?

Die Digitalisierung beeinflusst die Logistik massiv und Kunden stellen zurecht sehr hohe Anforderungen an Flexibilität und Servicegrad ihrer Dienstleister.

Für uns von Hermes Germany bedeutet das zunächst einmal, sämtliche Bereiche der Logistik kritisch zu hinterfragen: Wie wird sich die Rolle der IT verändern? Wie verändert die Digitalisierung die Zusammenarbeit der einzelnen Beteiligten in der Supply Chain? Welche Rolle spielen zukünftig das Sammeln und Analysieren von Daten und welche Geschäftsmodelle lassen sich daraus ableiten? Wie können Logistiker noch kostenoptimierter arbeiten? Auf diese Fragen gilt es, Antworten zu finden und praktikable Lösungsansätze zu entwickeln.

5. Welche Innovationen und Fragestellungen aus dem Bereich Big Data interessieren Sie vor Ort und wo sehen Sie Einsatzmöglichkeiten in Ihrer Praxis?

Die Vernetzung von Daten in schlanken IT-Systemen ist auch hier auf der Transport Logistic ein spannendes Thema. Es stellt sich die Frage, wie sich über Big Data Analytics ein entscheidender Mehrwert für die Supply Chain generieren lässt.

Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz, autonomen Systemen und selbststeuernden Prozessen wird sich unser gesamtes Lebensumfeld verändern. Diese Systeme begleiten uns nicht nur im privaten Umfeld, sie werden auch elementarer Bestandteil zur Optimierung von Geschäftsprozessen in der Supply Chain sein.

6.  Auch Vertreter aus China und Indien – die Top-Wachstumsmärkte – sind nach München gekommen. Wie schätzen Sie das Potential dieser Märkte für Hermes Germany ein?

China und Indien gehören natürlich auch für Hermes Germany zu den absoluten Kern- und Wachstumsmärkten und auch Bangladesch als Textilstandort ist für uns ein sehr relevanter Markt. In China haben wir eine eigene Gesellschaft, die HTL Greater China und dort auch bereits Strukturen für den wachsenden E-Commerce geschaffen. In Indien arbeiten wir mit unserem langjährigen Partner Jeena & Company Global Logistics zusammen. Sofern die Nachfrage dort steigt, könnten die in China geschaffenen Prozesse und Strukturen auch dorthin übertragen werden. Trotzdem steht schon heute immer die Frage im Raum, wie logistische Strukturen aufgebaut werden. Klassisches Import/Export Geschäft oder bereits Strukturen für E-Commerce?

7. Die Transport Logistic bietet neben vielen interessanten Ausstellern auch ein großes Konferenzprogramm – sei es grüne Logistik oder Sicherheit in der Transportkette. Welche Themen sind für Ihre Praxis besonders relevant?

Spannende Themen sind, neben der schon genannten Digitalisierung, auch die Risikoprävention in der Supply Chain und nachhaltige Transportkonzepte. Veranstaltungen, bei denen sich ein Besuch durchaus lohnen würde, sind aus unserer Sicht die Vorträge der BITKOM zum Thema Digitalisierung sowie die Veranstaltungen des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML in Kooperation mit dem Smart Freight Centre zum Thema Green Logistics. Denn auch wir bei Hermes Germany überlegen natürlich, wie wir das Thema Nachhaltigkeit noch mehr in den Vordergrund rücken können. Als Mitglied der Clean Cargo Working Group setzen wir uns schon heute für die dauerhafte Reduzierung der CO2-Emissionen ein. Dort gilt es, sich auch in der Zukunft weiter aktiv zu engagieren und so unserer Verantwortung nachzukommen.

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