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Supply Chain Riskreport 2020: Viele Unternehmen unvorbereitet

von Redaktion

Laut des aktuellen Reports des IT-Anbieters riskmethods wurden viele Unternehmen im vergangenen Jahr unvorbereitet von Supply Chain-Risiken getroffen. Die Pandemie war dabei jedoch nicht das größte Risiko.

Neue Prioritäten im Supply Chain Riskmanagement

Für seinen aktuellen Bericht untersuchte der Anbieter von Supply Chain Risk Management Lösungen Daten zu Risikofaktoren und Risikoereignissen von 740.000 Lieferanten, Standorte, Häfen und Transportwege in aller Welt. Die Analyseergebnisse verdeutlichen, wie schnell sich die Prioritäten im Hinblick auf die Risikobewertung ändern können: Lag im Jahr 2019 der Ausbruch einer Pandemie noch außerhalb der Risikowahrnehmung, rangiert dieser im Jahr 2020 auf Platz vier der größten Risikoindikatoren.

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Die größten Supply Chain Risiken 2020

„Die Pandemie brachte neue Bedrohungen mit sich und löste einen Schockmoment in den globalen Lieferketten aus“, konstatiert das Münchener Unternehmen.

Dies zeigt sich auch in den zehn wichtigsten Risikoindikatoren – also Faktoren oder Ereignisse, die zu einem Geschäftsrisiko beitragen können – welche sich im Vergleich zum Jahr 2019 stark verändert haben.

  • Veränderte Eigentumsverhältnisse
  • Stabilität der Mitarbeiter in Schlüsselpositionen
  • Katastrophen am Standort
  • Ausbruch einer pandemischen Krankheit
  • Bußgelder oder Strafen des Geschäftspartners
  • Probleme vor Ort
  • Katastrophen am Standort des Geschäftspartners
  • Außertropische Stürme
  • Arbeitskonflikte am Standort des Geschäftspartners
  • Stromausfälle

Corona prägt die Risikolandschaft

Die Zahl der durch riskmethods ausgerufenen Risikoalerts stieg dem Report zufolge im vergangenen Jahr um 57 Prozent. Zahlreiche Meldungen waren auf Auswirkungen der Covid-19 Pandemie zurückzuführen.

Demnach kam es im vergangenen Jahr vermehrt zu Kapazitätsengpässen, Produktverknappungen sowie einem deutlichen Rückgang von Umsatz und Aufträgen. In besonderem Maße waren Lieferanten betroffen: 30 Prozent der Warnungen entfielen auf Finanzprobleme bei Zulieferern.

Der Bericht stützt weitere Studien, nach denen eine Vielzahl von Unternehmen unvorbereitet von der Krise getroffen wurden. Zur Bewältigung künftiger Krisen und um die Resilienz innerhalb der Lieferkette zu stärken, empfiehlt riskmethods Unternehmen daher eine Gesamtrisikobetrachtung, da sich unterschiedliche Risikoarten innerhalb globaler Lieferketten gegenseitig beeinflussen.

Den gesamten Report „riskmethods 2020 Risk Report: The Year That Changed Everything“ können Sie nach Eingabe Ihrer Kontaktdaten hier herunterladen.

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