Nachhaltigkeit in der Logistik: Umfassender Wandel steht noch aus

12. Hermes-Barometer III

Unsplash/Ivan Bandura

Laut einer aktuellen Umfrage des Logistikdienstleisters Hermes International, einem Geschäftsbereich von Hermes Germany, hat die Mehrheit der deutschen Unternehmen die Bedeutung einer nachhaltig gestalteten Lieferkette für ihr SCM und die Zukunftsfähigkeit ihres Unternehmens erkannt. Zu einer große Nachhaltigkeitsoffensive führt dies aktuell jedoch nicht.

Die große Mehrheit der befragten 202 Logistikentscheider deutscher Unternehmen ist sich der Relevanz nachhaltiger Prozesse innerhalb ihrer Lieferkette bewusst. Eine Optimierung der in den eigenen Zuständigkeitsbereich fallenden Prozesse ist in vielen Unternehmen auch bereits angestoßen worden. Ein flächendeckender Wandel, der die Kooperation aller Lieferkettenakteure erfordert, steht jedoch noch aus.

Fehlendes Know-how hemmt Unternehmen

Auf ein fehlendes Know-how in den Unternehmen könnte  hindeuten, dass sich mehr als die Hälfte (53 Prozent) der befragten Logistikentscheider eine Beratung zur Reduktion von CO2-Emissionen seitens ihrer Logistikdienstleister wünscht.

Gleichzeitig sind jedoch lediglich 18 Prozent der Umfrageteilnehmer gewillt, für die Ausweisung des CO2-Ausstoßes durch externe Logistikdienstleister auf deren Angeboten, Rechnungen oder in Form von Reports zu zahlen. Und nur ein Viertel setzt bei der Auswahl ihrer Dienstleister beispielsweise bewusst auf den Einsatz einer nachhaltigen Flotte zur Verbesserung der eigenen CO2-Bilanz.

 

Alle Ergebnisse des 12. Hermes-Barometers zum Thema „Nachhaltigkeit im Supply Chain Management“ können Sie kostenfrei hier einsehen:

12. Hermes-Barometer: Nachhaltigkeit im Supply Chain Management

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