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Q&A: Wie können wir die Transporte in unserer Lieferkette visualisieren?

von Redaktion

Ein strategisches Supply Chain Management legt den Grundstein für eine effiziente und kostensensitive Ausgestaltung aller Logistikprozesse. Ein wichtiger Faktor ist dabei die transparente Übersicht und somit Kontrolle über alle Transporte – am besten in Echtzeit. Doch wie können Unternehmen diese Aufgabe stemmen? Und wie lassen sich Transporte effizient visualisieren?

Anna Schuldt, Supply Chain Analyst bei Hermes International erklärt, wie Sie Ihre Logistikprozesse individuell aufbereiten und nutzerfreundlich darstellen können.

Für die transparente Kontrolle der gesamten Lieferkette empfehlen wir die Integration einer SCM-Software. Diese kann individuell an die Informationsbedürfnisse der Unternehmen und die Schnittstellen der verschiedenen Lieferkettenakteure angepasst werden. Dabei können Organisationen eine SCM-Software sowohl in bestehende ERP-Systeme integrieren, als Add-on zur Steuerung von Teilbereichen einsetzen oder als Cloud-Applikation nutzen.

Anna Schuldt, Supply Chain Analyst bei Hermes International.

Die umfangreiche SCM-Software, wie wir sie unseren Kunden bereitstellen, bietet Unternehmen enorme Vorteile: Sie ist als Cloud-Applikation und somit ohne größere Anpassungen der eigenen IT einsatzfähig und schafft zahlreiche Möglichkeiten, um Daten zu klassifizieren, zu sortieren und schlussendlich zu visualisieren. So können Transportdaten über direkte Schnittstellen oder aber manuell eingespielt werden. Unsere Kunden haben darüber hinaus die Wahl: Sollen nur reine Containerdaten für den Hauptlauf visualisiert oder auch Lieferantenprozesse gesteuert werden? Soll das System Orderdaten bis auf Artikelebene erfassen? Oder soll lediglich der Nachlauf über das System gesteuert werden? Die Möglichkeiten sind vielfältig – und können flexibel an die individuellen Bedürfnisse des Kunden angepasst werden.

Mit Schnittstellen zu Carriern können beispielsweise Container in Echtzeit nachverfolgt werden. Verschiedene Events zeigen dabei an, ob ein Container im Verladehafen abgegangen ist, wann die ETA ist und ob die Fracht bereits vom Schiff gelöscht wurde. Des Weiteren bietet unsere SCM-Software die Möglichkeit, Steuerungsmodule zu erstellen: So können Container visualisiert werden, die nicht rechtzeitig verladen wurden, bei denen sich das Ankunftsdatum verschiebt oder die drohen in Demurrage oder Detention zu fallen.

Durch die umfassende Visualisierung der verschiedenen Prozesse können Verantwortliche in wenigen Augenblicken Abweichungen oder Störungen identifizieren und Gegenmaßnahmen einleiten – mit erheblichen Kosten- und Wettbewerbsvorteilen.

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